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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Zuletzt aktualisiert: März 2026

1. Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle von der Graham Miranda UG (haftungsbeschränkt), Hasselfelder Str. 23, 38889 Blankenburg (Harz), Deutschland (nachfolgend "Anbieter") gegenüber ihren Auftraggebern (nachfolgend "Kunde") erbrachten Leistungen.

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Managed IT-Dienstleistungen, Cloud-Services, Cyber-Sicherheitslösungen, IT-Beratung, Webentwicklung und zugehörige Dienstleistungen gemäß individueller Servicevereinbarungen.

2. Leistungen des Anbieters

Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Servicevereinbarung (SLA) zwischen den Parteien. Der Anbieter führt die vereinbarten Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns aus.

Der Anbieter ist berechtigt, für die Ausführung der Leistungen qualifizierte Dritte oder Subunternehmer einzusetzen, sofern der Kunde schriftlich zustimmt.

3. Pflichten des Kunden

Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung. Der Kunde stellt sicher, dass die technischen Voraussetzungen für die Erbringung der Leistungen gegeben sind.

Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der Inhalte und Daten, die unter Nutzung der vom Anbieter bereitgestellten Leistungen verarbeitet werden, es sei denn, der Anbieter hat zur Rechtswidrigkeit beigetragen.

4. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ergibt sich aus der jeweiligen Servicevereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, ist die Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.

Im Falle des Zahlungsverzugs ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe des gesetzlichen Zinssatzes zu berechnen. Der Kunde trägt alle Kosten für angemessene Maßnahmen zur Rechtsdurchsetzung.

5. Haftung

Der Anbieter haftet für Schäden, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit entstehen, sowie für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, nach den gesetzlichen Bestimmungen.

Für Schäden, die durch leichte Fahrlässigkeit verursacht wurden, haftet der Anbieter nur, wenn wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt wurden. Die Haftung ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Der Anbieter haftet nicht für indirekte Schäden, insbesondere nicht für Folgeschäden wie entgangenen Gewinn, es sei denn, sie wurden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht.

Die Haftung des Anbieters ist auf maximal die jährlichen vom Kunden für die jeweilige Leistung gezahlten Gebühren begrenzt.

6. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung überdauert die Beendigung des Vertrages.

7. Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nur in dem Umfang, der für die Vertragsdurchführung erforderlich ist. Der Anbieter beachtet die Bestimmungen der DSGVO und aller sonstigen anwendbaren Datenschutzvorschriften.

Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung verantwortlich. Der Anbieter verarbeitet Daten im Auftrag des Kunden auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.

8. Vertragslaufzeit und Kündigung

Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Servicevereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, können Verträge mit Mindestlaufzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die andere Partei wesentliche Vertragspflichten trotz schriftlicher Abmahnung schwer verletzt.

9. Geistiges Eigentum

Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, erhält der Kunde das nicht ausschließliche Recht zur Nutzung der speziell für den Kunden erstellten Arbeitsergebnisse. Der Anbieter behält die Rechte an allgemeinen Entwicklungen, Werkzeugen und Methoden.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Blankenburg (Harz), Deutschland, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften anderes bestimmen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

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